Ein Diakon darf Trauungen durchführen, Taufen, Trauerfeiern gestalten und ist in der Seelsorge tätig.

Er ist je nach Situation und Fähigkeit in den verschiedensten Bereichen der Seelsorge tätig.

Bereits in der Urgemeinde in Jerusalem waren Diakone tätig. Die Apostelgeschichte berichtet von der Wahl von sieben Diakonen, die in der Versorgung der Witwen und Armen tätig waren. Diakone haben ihren Hauptschwerpunkt in der Diakonie und Caritas. Sie wurden in der Urkirche gerne als „Auge der Kirche“ bezeichnet, da sie ihren Blick auf die Armen richten sollten.

Zu den Aufgabenbereichen gehört natürlich auch die Mitgestaltung und Durchführung von Gottesdiensten (Liturgie) und der Verkündigung (Predigt).

Der Diakonat hat sein Vorbild im Dienen Jesu selbst, der sich als „Diakonos“, als Diener bezeichnet.

Seit dem 2. Vatikanischen Konzil (1962-1965) ist der Diakon wieder ein eigenständiges Amt in der katholischen Kirche.

 

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